Schmuck, Ringe und Edelsteine

Wie bei Möbeln, Gemälden oder allen anderen Kunstgegenständen verhält es sich mit Schmuck, Ringen und Edelsteinen. Man erbt einen kompletten Damenschmuck, Granat-Edelsteine auf Silber. Soll man ihn zu Hause aufbewahren oder lieber im Tresor einer Bank? Wie hoch ist sein Wert? Für einen Laien wiederum ein Rätsel. Wiederum muss der Fachmann/Gutachter tätig werden.

Das beginnt mit der Prüfung der Echtheit und sollte beim eventuell geplanten Verkauf mit einem Preisvergleich enden. Was sind eigentlich Edelsteine? Es handelt sich dabei um Gesteine und Minerale, die man als schön empfindet und die auch Bestandteile von Schmuck Ringen bilden können. Die Lehre über die Edelsteine bezeichnet man als Gemmologie. Edelsteine müssen selten sein, eine gewisse Härte aufweisen und transparent sein. Je nach Lichtdurchlässigkeit, Farbe und Reinheit werden Edelsteine klassifiziert.

Für den Wert eines Edelsteins bildet natürlich auch das Gewicht, gemessen in Karat, eine Rolle. Ein Karat entspricht dabei einem Gewicht von 0,2 g. Bereits bei den Ägyptern und den Griechen wurden Brustplatten sowie Hals- und Ohrgehänge geschaffen. In der römischen Kaiserzeit überwog dagegen der Glanz von Edelsteinen das eigentlich Künstlerische. Im 14. Jahrhundert wurde dann der Schmuck dank der häufigeren Verwendung von Silber eleganter und zierlicher.

Wenn man sich neuen Schmuck kaufen will, wie zum Beispiel Diamanten, sollte man sich die Echtheit bestätigen lassen. Oft sehen falsche Diamanten täuschend echt aus. Seriöse Händler werden darauf einhegen, eine Bestätigung bereitzustellen. So fühlt man sich dann nicht nur sicher mit den neuen Diamanten, sondern man ist auch sicher, einen wertvollen Schmuck zu besitzen.