Gold verkaufen: Eine Goldgrube
Vielleicht hat man ja das Glück, Gold zu besitzen. Turbulenzen auf den Währungsmärkten, dramatische Kursverluste beim Euro. Früher zeitweise verachtet und billig, heute ist Gold wieder „in“ und krisensicher. Der Goldpreis ist in den vergangenen Monaten angestiegen wie lange nicht mehr – Gold verkaufen kann sich also lohnen. Wer schnell Geld verdienen möchte, muss sein Gold einschmelzen lassen, es schätzen lassen und dann das Gold verkaufen.
Wer langfristig denkt, sollte sein Gold allerdings für sich behalten. Es ist mittlerweile wieder so wertvoll wie eine Immobilie. Berührte Gold nicht schon immer die Fantasie und auch die Gier der Menschen? Goldschmuck war schon in der Antike begehrt. Im frühen Mittelalter gab es erste Altarverkleidungen aus Gold. Dann wurde Gold in den kirchlichen Reliquienschreinen gesammelt. In der romanischen und der gotischen Zeit wurden Altargeräte aus Gold und Silber gefertigt (Kelche, Ciborien, Monstranzen, Leuchter und Messkännchen).
Seit der Zeit der Renaissance wurden zunehmend auch weltliche Gegenstände aus Gold hergestellt. So zum Beispiel auf Zubehör zu festlichen Tafeln. Eine weitere Steigerung brachte dann der Prunk des Barock. In der Geschichte diente Gold schon immer als Währung. Der Kurs des Goldes gibt immer wichtige Hinweise auf Krisen- und Inflationszeiten. Denken Sie nach, bevor Sie Ihr Gold verkaufen.
In modernen Zeiten hat sich Gold (und auch Silber) immer mehr zu einem Spekulationsobjekt entwickelt. Ähnlich wie beim Devisenhandel sind hier in relativ kurzer Zeit hohe Profite, aber auch hohe Verluste möglich. Dennoch gehört Gold nach wie vor zu den sichersten und langfristigsten Anlageformen.